Kapitel VI · § 6.4 · Software und Werkzeuge · 8 Min Lesezeit

Automatisches Abbildungsverzeichnis in Word

Vom korrekten Beschriften bis zum fertigen Verzeichnis — mit Seitenzahlen, die stimmen

Julius Wittenberg

2026-04-23 · Lesezeit: ca. 8 Minuten


Abstract

Ein Abbildungsverzeichnis gehört in jede wissenschaftliche Arbeit mit mehr als zwei Abbildungen. Word erzeugt es automatisch — vorausgesetzt, alle Abbildungen sind über die Funktion »Beschriftung einfügen« nummeriert. Diese Anleitung zeigt den Weg von der ersten Bildunterschrift bis zum fertigen Verzeichnis, erklärt, warum die Nummerierung auch beim Umsortieren stimmt, und benennt die häufigsten Fehlerquellen.

Schlüsselwörter: Abbildungsverzeichnis Word · Beschriftung einfügen · Bildunterschrift · Verweise · Felder aktualisieren · Querverweis

Was ein Abbildungsverzeichnis leistet

Das Abbildungsverzeichnis steht in wissenschaftlichen Arbeiten typischerweise direkt nach dem Inhaltsverzeichnis und vor dem Tabellenverzeichnis. Es listet alle Abbildungen des Dokuments — Grafiken, Diagramme, Fotos, Schemata — mit Nummer, Beschriftung und Seitenzahl. Gefordert ist es formal meist ab der zweiten oder dritten Abbildung, pragmatisch ab etwa fünf.

Der Mechanismus, der alles trägt, ist ein einziger: die Word-Feldfunktion SEQ Abbildung. Jede Abbildung, die über »Beschriftung einfügen« eine Bildunterschrift erhält, bekommt automatisch eine fortlaufende Nummer in diesem Feld. Das Abbildungsverzeichnis sammelt am Ende alle diese Felder und sortiert sie nach Position im Dokument. Umsortieren der Abbildungen ändert die Nummern automatisch — aber nur nach einer Feld-Aktualisierung.

Voraussetzungen

Die Anleitung bezieht sich auf Word 2016, 2019, 2021 und Microsoft 365. In allen Versionen liegt die Funktion »Beschriftung einfügen« im Kontextmenü (Rechtsklick auf die Abbildung) oder unter »Verweise → Beschriftung einfügen«. Das Abbildungsverzeichnis selbst erreichen Sie über »Verweise → Abbildungsverzeichnis einfügen«.

Entscheidend ist, dass alle Abbildungen einheitlich über diese Funktion beschriftet werden. Gemischte Dokumente — einige Abbildungen mit automatischer, andere mit manuell eingetippter Bildunterschrift — führen zu unvollständigen Verzeichnissen. Bei einer großen Überarbeitung lohnt es sich, bestehende manuelle Bildunterschriften am Stück umzustellen, bevor man das Verzeichnis einfügt.

Schritt 1: Beschriftung zur Abbildung hinzufügen

Fügen Sie die Abbildung wie gewohnt ein — per »Einfügen → Bilder« oder per Copy-Paste aus einer Grafik-Software. Klicken Sie die Abbildung an, damit sie markiert ist. Dann Rechtsklick und im Kontextmenü auf »Beschriftung einfügen«. Alternativ über das Menü: »Verweise → Beschriftung einfügen«.

Klickweg: Rechtsklick auf die Abbildung → Beschriftung einfügen Zwei Schritte. Links: eine im Dokument markierte Abbildung (schematisches Balkendiagramm). Rechts: das aufgeklappte Kontextmenü mit den Einträgen Kopieren, Bildformat, Alternativtext, Beschriftung einfügen, Größe und Position. Der Eintrag »Beschriftung einfügen« ist rot hervorgehoben. Markierte Abbildung im Dokument Schritt: Rechtsklick auf die Abbildung Kontextmenü Kopieren Strg+C Bildformat … Alternativtext bearbeiten … Beschriftung einfügen … Hyperlink … Größe und Position … Bild zuschneiden Bild ändern …
Abbildung 1: Im Kontextmenü ist »Beschriftung einfügen« der schnellste Weg zur korrekten Bildunterschrift. Derselbe Dialog erscheint auch über »Verweise → Beschriftung einfügen«.

Es öffnet sich der Dialog »Beschriftung«. Oben steht das Textfeld, unten das Dropdown »Bezeichnung«. Im Textfeld sehen Sie bereits »Abbildung 1« (oder »Abbildung 2«, je nachdem, wie viele Abbildungen schon beschriftet wurden). Hinter diese Nummer setzen Sie die eigentliche Bildunterschrift: »Abbildung 1: Marktanteile in Deutschland, 2023«.

Dialog »Beschriftung« mit Bezeichnung-Dropdown Schematische Darstellung des Dialogs »Beschriftung«. Oben das Textfeld »Beschriftung« mit dem automatisch gesetzten Eintrag »Abbildung 1:« und dem Cursor dahinter. Darunter zwei Dropdowns: »Bezeichnung« auf »Abbildung« (rot hervorgehoben) und »Position« auf »Unter ausgewähltem Element«. Daneben die Buttons »Neue Bezeichnung…«, »Bezeichnung löschen«, »Nummerierung…«. Unten eine Checkbox »Beschriftung bei neuen Objekten automatisch hinzufügen« und die OK-/Abbrechen-Buttons. Dialog: Beschriftung Beschriftung: Abbildung 1: | eigene Bildunterschrift hier ergänzen Optionen Bezeichnung: Abbildung Neue Bezeichnung … Position: Unter ausgewähltem Element Nummerierung … Beschriftung bei neuen Objekten automatisch hinzufügen — praktisch, wenn ab jetzt jede Abbildung sofort beschriftet werden soll OK Abbrechen
Abbildung 2: Im Beschriftungs-Dialog steuert das Dropdown »Bezeichnung«, in welchem Verzeichnis der Eintrag später erscheint — »Abbildung« und »Tabelle« werden getrennt geführt.

Das Dropdown »Bezeichnung« ist der Schlüssel zur späteren Zuordnung ins richtige Verzeichnis. Wählen Sie hier »Abbildung« — nicht »Formel«, »Tabelle« oder eine eigene Bezeichnung, es sei denn, Sie wollen bewusst mehrere Verzeichnisse (etwa für Karten und Abbildungen getrennt). Zusätzliche Bezeichnungen legen Sie über »Neue Bezeichnung …« an. Position »Unter ausgewähltem Element« ist in Deutschland Standard — Bildunterschrift unter der Abbildung.

Nach Bestätigung setzt Word die Beschriftung als Feld in das Dokument. Sichtbar ist der Text; im Hintergrund arbeitet das Feld SEQ Abbildung, das die laufende Nummer berechnet.

Schritt 2: Abbildungsverzeichnis einfügen

Setzen Sie den Cursor an die Stelle, an der das Verzeichnis stehen soll. Menü »Verweise« → in der Gruppe »Beschriftungen« auf »Abbildungsverzeichnis einfügen«. Der gleichnamige Dialog öffnet sich.

Dialog »Abbildungsverzeichnis« mit Vorschau und Bezeichnungs-Dropdown Schematische Darstellung des Dialogs »Abbildungsverzeichnis«. Oben links die Vorschau Druckbild mit drei Beispiel-Einträgen Abbildung 1, 2, 3 und rechtsbündigen Seitenzahlen. Rechts die Vorschau Weblayout. Darunter die Optionen: Checkboxen »Seitenzahlen anzeigen« und »Rechtsbündig ausrichten«, Dropdown »Füllzeichen«. Unten Format-Dropdown und das rot hervorgehobene Dropdown »Bezeichnung« mit dem Wert »Abbildung« sowie die Checkbox »Beschriftung und Nummer einbeziehen«. Dialog: Abbildungsverzeichnis Vorschau Druckbild Abbildung 1: Marktanteile 14 Abbildung 2: Wachstumsraten 21 Abbildung 3: Strukturmodell 29 Abbildung 4: Verteilung 36 Vorschau Weblayout Abbildung 1: Marktanteile Abbildung 2: Wachstumsraten Abbildung 3: Strukturmodell Seitenzahlen anzeigen Rechtsbündig ausrichten Füllzeichen: Formate: Klassisch Bezeichnung: Abbildung Beschriftung und Nummer einbeziehen OK Abbrechen
Abbildung 3: Im Dialog »Abbildungsverzeichnis« entscheidet das Dropdown »Bezeichnung«, welcher Katalog ausgelesen wird. Für ein reines Abbildungsverzeichnis bleibt der Standardwert »Abbildung«.

Wichtig ist das Dropdown »Bezeichnung« — es muss auf »Abbildung« stehen. Wer versehentlich »Tabelle« wählt, bekommt ein leeres oder falsches Verzeichnis. Die weiteren Optionen entsprechen denen im Inhaltsverzeichnis: Füllzeichen (meist Punkte), Seitenzahlen rechtsbündig, Format der gesamten Liste. Nach »OK« fügt Word das Verzeichnis ein.

Sollzustand: fertig eingefügtes Abbildungsverzeichnis Schematische Darstellung eines fertigen Abbildungsverzeichnisses mit sechs Einträgen, durchnummeriert von Abbildung 1 bis Abbildung 6, Punkte als Füllzeichen, Seitenzahlen rechtsbündig (14, 19, 23, 29, 36, 47). Der erste Eintrag ist rot umrandet, ein Pfeil weist auf die rechtsbündige Seitenzahl. Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Marktanteile in Deutschland, 2023 14 Abbildung 2: Wachstumsraten der Branche, 2018–2024 19 Abbildung 3: Strukturmodell der Untersuchung 23 Abbildung 4: Häufigkeitsverteilung der Stichprobe 29 Abbildung 5: Korrelations-Heatmap der Variablen 36 Abbildung 6: Zeitreihe der Effekte über 24 Monate 47 rechtsbündig Word übernimmt den exakten Wortlaut der Bildunterschrift; Änderungen erfordern eine Feld-Aktualisierung. Strg + A → F9 aktualisiert alle Verzeichnisse im Dokument auf einen Schlag.
Abbildung 4: Sollzustand des Abbildungsverzeichnisses — die Bildunterschriften übernimmt Word automatisch, die Seitenzahlen stehen rechtsbündig mit Punkten als Füllzeichen.

Schritt 3: Aktualisieren nach Änderungen

Das Abbildungsverzeichnis ist, wie das Inhaltsverzeichnis, ein Feld. Nach jedem Eingriff — neue Abbildung, geänderte Bildunterschrift, verschobene Abbildung — muss es aktualisiert werden. Rechtsklick ins Verzeichnis → »Felder aktualisieren«, oder Cursor ins Verzeichnis und F9 drücken. Word fragt, ob nur Seitenzahlen oder das gesamte Verzeichnis aktualisiert werden sollen; nach Textänderungen fällt die Wahl auf »Gesamtes Verzeichnis«.

Die universelle Variante — alle Felder im gesamten Dokument gleichzeitig aktualisieren — erreicht man über Strg + A (alles markieren), gefolgt von F9. Das aktualisiert Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis, Literaturverzeichnis und alle Querverweise auf einmal. Vor jeder Abgabe empfohlen.

Häufige Probleme und wie Sie sie lösen

Eine Abbildung fehlt im Verzeichnis. Die Bildunterschrift wurde manuell eingetippt statt über »Beschriftung einfügen«. Bildunterschrift löschen, Rechtsklick auf die Abbildung → »Beschriftung einfügen«, Text neu setzen, Verzeichnis aktualisieren.

Die Nummerierung fängt bei 2 an. Die erste Beschriftung im Dokument wurde später gelöscht, oder es existiert ein unsichtbares Feld in einer Tabelle oder Fußnote. Mit eingeblendeten Steuerzeichen (Strg + Umschalt + 8) alle Beschriftungen sichtbar machen und auf Konsistenz prüfen.

Nach dem Umsortieren stimmt die Nummerierung nicht. Kein Fehler — Word aktualisiert Nummern erst nach einem Aufruf. Strg + AF9 ordnet alle Abbildungen neu.

Im Verzeichnis erscheint auch der Inhalt von Tabellen-Beschriftungen. Die Dropdown-Bezeichnung der Tabelle wurde versehentlich auf »Abbildung« gesetzt. Jede einzelne Tabellen-Beschriftung anpassen (Rechtsklick auf die Tabelle → Beschriftung bearbeiten), oder das Verzeichnis auf die Bezeichnung »Tabelle« umstellen und ein separates Tabellenverzeichnis anlegen (siehe Tabellenverzeichnis in Word erstellen).

Fehlerbild: manuell eingetippte Bildunterschrift fehlt im Verzeichnis Vergleich zwischen Verzeichnis und Originalstelle. Links: Abbildungsverzeichnis mit Einträgen für Abbildung 1, 2 und 4 — der Eintrag »Abbildung 3« fehlt, an seiner Stelle eine rot markierte Lücke. Rechts: die dritte Abbildung im Text — eine schematische Grafik mit einer Bildunterschrift, die zwar wie eine Beschriftung aussieht (»Abbildung 3: Datenfluss«), aber als reiner Text manuell getippt wurde, nicht als Word-Feld. Die manuelle Unterschrift ist rot umrandet. Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Marktanteile 14 Abbildung 2: Wachstumsraten 19 — hier müsste »Abbildung 3« stehen — Abbildung 4: Verteilung 29 Abbildung 5: Heatmap 36 Lücke statt Eintrag. Nummern springen von 2 auf 4. Originalstelle im Text [Schemagrafik] Abbildung 3: Datenfluss ↑ manuell getippt — kein SEQ-Feld Erkennungsmerkmal: Klick auf den Text → kein grauer Feld- hintergrund, keine F9-Reaktion. Lösung: Text löschen, »Beschriftung einfügen«.
Abbildung 5: Typischer Fehlerfall — eine Bildunterschrift wurde von Hand getippt statt über »Beschriftung einfügen«. Im Verzeichnis fehlt der Eintrag, im Text fehlt das SEQ-Feld.

Querverweise auf Abbildungen

Ein Nebeneffekt der korrekten Beschriftung: Im Fließtext lassen sich Verweise wie »siehe Abbildung 3« automatisch setzen. Cursor an die Stelle des Verweises, »Verweise → Querverweis« öffnen. Im Dialog Verweistyp auf »Abbildung« setzen, dann die gewünschte Abbildung aus der Liste auswählen. Word fügt einen Link ein, der bei einer späteren Umsortierung automatisch auf die neue Nummer angepasst wird.

Das ist einer der Punkte, an dem sich der höhere Anfangsaufwand vor allem bei längeren Arbeiten auszahlt: In der Bachelorarbeit mit drei Abbildungen lässt sich »siehe Abbildung 2« zur Not auch von Hand pflegen. In der Masterarbeit mit 20 Abbildungen, die beim Korrekturlesen umgeordnet werden, wird jeder manuelle Verweis zur potenziellen Fehlerquelle.

Nummerierung pro Kapitel

In sehr langen Arbeiten — Dissertationen, Monographien — wird statt einer fortlaufenden Nummerierung über das gesamte Dokument oft kapitelweise gezählt: Abbildung 1.1, 1.2, 2.1, 2.2 usw. Die erste Ziffer ist die Kapitelnummer, die zweite die laufende Abbildungsnummer innerhalb des Kapitels.

Voraussetzung ist, dass die Kapitel über die Formatvorlage »Überschrift 1« ausgezeichnet und gleichzeitig über »Start → Liste mit mehreren Ebenen« mit einer nummerierten Gliederungs-Liste verknüpft sind. Im Beschriftungs-Dialog klicken Sie auf »Nummerierung …« — es öffnet sich der Unter-Dialog »Nummerierung der Beschriftung«. Dort die Checkbox »Kapitelnummer einschließen« setzen, als Kapitelanfangsformatvorlage »Überschrift 1« wählen, Trennzeichen »Punkt« oder »Bindestrich« festlegen.

Ab jetzt berechnet Word die Nummer aus der Kombination Kapitelnummer + laufende Nummer pro Kapitel. Auch das Abbildungsverzeichnis zeigt die neuen Nummern — nach der üblichen Feld-Aktualisierung.

Formatvorlage des Verzeichnisses anpassen

Das Abbildungsverzeichnis verwendet eine eigene Formatvorlage namens »Abbildungsverzeichnis« (früher »Verzeichnis der Abbildungen«). Änderungen an Schriftgröße, Einzug oder Zeilenabstand zentralisieren Sie über die Formatvorlagen: Rechtsklick auf einen Eintrag im Verzeichnis → »Formatvorlage ändern« öffnet den Editor. Änderungen dort betreffen alle Einträge gleichermaßen. Manuelle Anpassungen direkt im Verzeichnis werden dagegen beim nächsten Aktualisieren überschrieben — der Aufwand wäre verloren.

Die Bildunterschriften selbst laufen über die Formatvorlage »Beschriftung«. Wer eine besondere Schriftart oder Kursivsetzung wünscht, ändert die Formatvorlage, nicht die einzelnen Unterschriften. So bleiben alle Beschriftungen im Dokument in einem konsistenten Stil, und eine spätere Anpassung ist eine Einzeländerung statt ein Dutzend Einzelkorrekturen.

Abbildungen und Urheberrecht

Ein Hinweis, der nicht zum Word-Werkzeugkasten gehört, aber zum Abbildungsverzeichnis: Abbildungen aus externen Quellen sind urheberrechtlich geschützt und müssen als Zitat kenntlich gemacht werden. Die Quelle gehört in die Bildunterschrift selbst — nicht in das Verzeichnis. Beispiel: »Abbildung 4: Marktanteile in Deutschland, 2023. Eigene Darstellung in Anlehnung an Schulz (2024, S. 47).« Diese vollständige Unterschrift wird dann im Abbildungsverzeichnis unverändert wiedergegeben.

Eigene Darstellungen werden mit dem Zusatz »Eigene Darstellung« oder »Eigene Darstellung nach Daten von [Quelle]« markiert, je nachdem, ob die Grafik rein aus eigener Arbeit stammt oder auf fremdes Zahlenmaterial zurückgreift. Die Prüfungsordnungen der meisten Hochschulen verlangen diesen Nachweis ausdrücklich; fehlende Herkunftsangaben bei Abbildungen werden von Plagiatsprüfern sehr zuverlässig erkannt.

Alternative: LaTeX

In LaTeX entsteht das Abbildungsverzeichnis aus dem Befehl \listoffigures, der die Metadaten aller \caption{…}-Befehle einsammelt. Das funktioniert ähnlich wie in Word, aber ohne die typische Word-Schwachstelle, dass vergessene oder manuell eingetippte Unterschriften aus dem Verzeichnis verschwinden. Für Arbeiten mit vielen Grafiken und formelastigen Fachrichtungen (Mathematik, Physik, Ingenieurwesen) bleibt LaTeX die sauberere Wahl. Für den Rest der Welt reicht Word — solange die Beschriftungen konsistent über die Dialog-Funktion gesetzt sind.

Zusammenfassung

Das Abbildungsverzeichnis in Word ruht auf einer einzigen Disziplin: Jede Abbildung erhält ihre Unterschrift ausschließlich über »Beschriftung einfügen«, mit der Bezeichnung »Abbildung«. Der Rest — Nummerierung, Verzeichnis, Querverweise — ergibt sich automatisch. Vor der Abgabe alle Felder einmal mit Strg + A + F9 aktualisieren, dann steht das Verzeichnis.

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