Kapitel VI · § 6.9 · Software und Werkzeuge · 9 Min Lesezeit

Kopf- und Fußzeilen in wissenschaftlichen Arbeiten

Seitenzahl unten, Kapitelname oben — und das Titelblatt bleibt leer

Julius Wittenberg

2026-04-23 · Lesezeit: ca. 9 Minuten


Abstract

Kopf- und Fußzeilen sind die unsichtbaren Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit: Sie tragen Seitenzahl und Kapitelnamen, halten sich im Titelblatt und Inhaltsverzeichnis dagegen zurück. Diese Anleitung zeigt, wie Sie in Word die verschiedenen Abschnitte einer Arbeit unterschiedlich behandeln, den Kapitelnamen automatisch aus der Überschrift 1 übernehmen lassen und typische Fehler beim Entkoppeln von Kopfzeilen vermeiden.

Schlüsselwörter: Kopfzeile Word · Fußzeile Word · Abschnittsumbruch · Mit vorheriger verknüpfen · StyleRef · Erste Seite anders

Was in Kopf- und Fußzeilen stehen sollte

In wissenschaftlichen Arbeiten trägt die Fußzeile fast immer die Seitenzahl, allein. Mehr braucht sie nicht, und Mehr wirkt oft unruhig. Die Kopfzeile ist optional — in Bachelorarbeiten oft leer, in Masterarbeiten und Dissertationen üblich mit dem aktuellen Kapitelnamen. Ein Beispiel-Schema: Fußzeile zentriert die Seitenzahl, Kopfzeile links den Kapitelnamen, rechts leer.

Das Titelblatt bekommt weder Kopf- noch Fußzeile. Das Inhaltsverzeichnis je nach Hochschule-Vorgabe entweder leer oder mit römischer Seitenzahl, aber ohne Kapitelname. Der Hauptteil trägt beides: Seitenzahl unten, Kapitelname oben. Der Anhang wird wie der Hauptteil behandelt, oft aber mit eigener Nummerierung (A-1, A-2, …).

Die saubere Umsetzung verlangt drei bis vier Abschnittsumbrüche im Dokument und die Disziplin, die Kopf- und Fußzeilen jedes Abschnitts einzeln zu pflegen. Word macht das technisch einfach, das Ergebnis hängt aber daran, dass die Verknüpfungen zwischen den Abschnitten an den richtigen Stellen getrennt werden.

Voraussetzungen und Begrifflichkeit

Ein »Abschnitt« ist in Word ein Bereich zwischen zwei Abschnittsumbrüchen. Abschnittsumbrüche fügen Sie über »Layout → Umbrüche → Abschnittsumbruch: Nächste Seite« ein. Jeder Abschnitt hat eigene Kopf- und Fußzeilen-Einstellungen. Wenn Sie in einer Arbeit Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Hauptteil und Anhang abgrenzen, hat das Dokument in der Regel drei Abschnittsumbrüche und vier Abschnitte.

Die Anleitung bezieht sich auf Word 2016, 2019, 2021 und Microsoft 365. Alle Funktionen liegen in allen Versionen identisch; die Menüführung weicht zwischen Windows und macOS nur minimal ab.

Kopfzeile öffnen und bearbeiten

Der schnellste Weg: Doppelklick in den oberen Seitenrand. Word wechselt in den Kopfzeilen-Bearbeitungsmodus; gleichzeitig blendet sich die Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« ins Menüband ein, und der Fließtext wird ausgegraut. Um wieder in den normalen Text zu wechseln, doppelklicken Sie in den Textbereich oder drücken Esc.

Kopfzeilen-Bearbeitungsmodus mit Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« Schematische Darstellung einer Word-Seite im Kopfzeilen-Bearbeitungsmodus. Oben die rot hervorgehobene Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« mit fünf Gruppen: Kopf- und Fußzeile, Einfügen, Navigation, Optionen, Schließen. Darunter die Seite mit aktiver, hervorgehobener Kopfzeile (Cursor blinkt) und ausgegrautem Fließtext. Doppelklick in den oberen Seitenrand öffnet diesen Modus Registerkarte: Kopf- und Fußzeile Kopf-/Fußzeile Einfügen Navigation Optionen Schließen Kopfzeile Abschnitt 2 — Wie vorherige Fließtext ist ausgegraut, solange der Kopfzeilen-Modus aktiv ist.
Abbildung 1: Im Kopfzeilen-Modus blendet Word die Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« ein — sie bündelt alle Befehle, die nur in diesem Modus verfügbar sind.

In der Kopfzeile können Sie frei Text tippen, Grafiken einfügen oder Felder verwenden. Die Standardausrichtung ist linksbündig, aber mit der Tab-Taste erreichen Sie zwei voreingestellte Tabstopps — mittig und rechtsbündig. Ein häufiges Layout: links der Kapitelname, rechts die Arbeit (oder der Autorenname). Oder nur links der Kapitelname, sonst nichts.

Abschnitte entkoppeln

Nach dem Einfügen eines Abschnittsumbruchs übernimmt der neue Abschnitt standardmäßig Kopf- und Fußzeile vom vorherigen. Das ist erwünscht, solange der Hauptteil über mehrere Kapitel durchgängig eine einheitliche Fußzeile haben soll. Unerwünscht wird es an den Übergängen Titelblatt → Inhaltsverzeichnis und Inhaltsverzeichnis → Hauptteil: Die Kopfzeile des Hauptteils darf nicht im Titelblatt erscheinen, die Fußzeile mit Seitenzahl darf dort nicht stehen.

Klickweg: Mit vorheriger verknüpfen — Indikator »Wie vorherige« Zwei Bereiche. Oben die Gruppe »Navigation« in der Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« mit den Buttons »Vorheriger«, »Nächster« und »Mit vorheriger verknüpfen« — der dritte ist rot hervorgehoben. Unten die Kopfzeile auf Seite 3 mit dem Hinweis »Abschnitt 2 — Wie vorherige« am rechten Rand. Ein Pfeil deutet an: Nach Klick auf den Button verschwindet dieser Hinweis. Gruppe »Navigation« — Registerkarte Kopf- und Fußzeile ◀ Vorheriger Nächster ▶ Mit vorheriger verknüpfen — deaktivieren — Verschiedene erste Seite Indikator beobachten → Kopfzeile — Hauptteil Abschnitt 2 — Wie vorherige Vor dem Klick: Hinweis »Wie vorherige« sichtbar — Abschnitte verknüpft. Nach dem Klick: Hinweis verschwindet — Abschnitte sind entkoppelt.
Abbildung 2: Der Hinweis »Wie vorherige« am rechten Rand der Kopfzeile ist der verlässliche Indikator, ob zwei Abschnitte verknüpft sind. Nach Klick auf »Mit vorheriger verknüpfen« verschwindet er.

Klicken Sie in die Kopfzeile des Abschnitts, der unabhängig werden soll, und deaktivieren Sie in der Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« den Button »Mit vorheriger verknüpfen«. Am rechten Rand der Kopfzeile verschwindet der Hinweis »Wie vorherige«. Ab jetzt wirken Änderungen in diesem Abschnitt nicht mehr auf den vorhergehenden — und umgekehrt. Kopf- und Fußzeile sind dabei getrennt zu behandeln: Wer nur die Fußzeile entkoppelt, hat weiterhin eine verknüpfte Kopfzeile.

Kapitelname automatisch einfügen

Der Clou für professionelle wissenschaftliche Arbeiten: In der Kopfzeile steht nicht ein fester Text, sondern automatisch der Name des aktuellen Kapitels — genau der Text der letzten Überschrift 1. Word leistet das über die Feldfunktion STYLEREF. Das Feld liest den Inhalt der letzten »Überschrift 1« oberhalb der aktuellen Seite aus und zeigt ihn in der Kopfzeile.

Dialog »Feld« — StyleRef für dynamische Kapitelüberschriften Schematische Darstellung des Dialogs »Feld« in Word, geöffnet über Einfügen → Schnellbausteine → Feld. Links die Kategorien-Liste mit »Verknüpfungen und Verweise« markiert. Mittig die Feldnamen-Liste mit dem rot hervorgehobenen Eintrag »StyleRef«. Rechts die Feldeigenschaften mit dem rot hervorgehobenen Dropdown »Formatvorlagenname: Überschrift 1«. Daneben ein Hinweis: Auf jeder Seite erscheint automatisch der Name des aktuellen Hauptkapitels. Dialog: Feld (Einfügen → Schnellbausteine → Feld) Kategorien Alle Datum und Uhrzeit Dokumentinformationen Formeln Index und Verzeichnisse Verknüpfungen und Verweise Nummerierung Feldnamen Hyperlink IncludePicture NoteRef PageRef Quote Ref StyleRef UserAddress Feldeigenschaften Formatvorlagenname: Überschrift 1 Optionen Einzug von Vorherigem Position des Felds als Suchbeginn Effekt: Auf jeder Seite zeigt die Kopfzeile automatisch den Namen des aktuellen Hauptkapitels. Beispiel: Auf Seite 8 (Methodik) zeigt die Kopfzeile »Methodik«; auf Seite 14 (Ergebnisse) zeigt sie »Ergebnisse«.
Abbildung 3: Das StyleRef-Feld koppelt die Kopfzeile an die letzte »Überschrift 1« oberhalb der Seite — der Kapitelname springt automatisch mit, ohne Hand-Pflege.

Vorgehen: Cursor in die Kopfzeile setzen. Menü »Einfügen« → »Schnellbausteine« → »Feld …«. Im Dialog links die Kategorie »Verknüpfungen und Verweise« wählen, rechts den Feldnamen »StyleRef« markieren. In den Feldeigenschaften auf der rechten Seite das Dropdown »Formatvorlagenname« auf »Überschrift 1« setzen. Bestätigen — in der Kopfzeile erscheint der Name des aktuellen Kapitels.

Ab jetzt springt der Kopfzeilen-Text automatisch mit: Auf Seiten, die zum Kapitel »Einleitung« gehören, steht »Einleitung«; auf Seiten des Kapitels »Methodik« steht »Methodik«. Eine Hand-Pflege entfällt. Aktualisierung erfolgt über die übliche Feld-Funktion, in der Regel beim Öffnen des Dokuments automatisch.

Gerade und ungerade Seiten unterschiedlich

Gedruckte Arbeiten, die beidseitig bedruckt werden (Masterarbeiten ab einem bestimmten Umfang, Dissertationen), verwenden oft Kopfzeilen, die sich zwischen gerader und ungerader Seite unterscheiden: links (gerade Seite) der Kapitelname, rechts (ungerade Seite) der Unterabschnitt. Diese Setzung, aus dem Buchdruck übernommen, erhöht die Auffindbarkeit in längeren Texten.

Optionen-Gruppe: Unterschiedliche gerade/ungerade Seiten Schematische Darstellung der Gruppe »Optionen« in der Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« mit den drei Checkboxen Erste Seite anders, Unterschiedliche gerade/ungerade Seiten (rot hervorgehoben angekreuzt) und Dokumenttext anzeigen. Daneben das Resultat: Eine schematische Doppelseite — links eine gerade Seite mit Kapitelname linksbündig, rechts eine ungerade Seite mit Unterabschnitt rechtsbündig. Die beiden Kopfzeilen-Layouts zeigen die klassische Buchdruck-Setzung. Gruppe »Optionen« Optionen Erste Seite anders — Titelblatt ohne Kopf-/Fußzeile Unterschiedliche gerade/ungerade — Buchdruck-Setzung Dokumenttext anzeigen Resultat — Doppelseite (Aufschlag) gerade Seite (links) 3 Methodik 14 ungerade Seite (rechts) 3.2 Operationalisierung 15 Bachelorarbeit (einseitig): meist nicht nötig. Masterarbeit gedruckt / Dissertation: typografischer Standard.
Abbildung 4: Mit der Checkbox »Unterschiedliche gerade/ungerade Seiten« lassen sich linke und rechte Kopfzeilen unabhängig setzen — die klassische Buchdruck-Setzung mit Kapitelname links und Unterabschnitt rechts.

Aktivieren Sie unter »Kopf- und Fußzeile → Optionen« die Checkbox »Unterschiedliche gerade/ungerade Seiten«. Ab jetzt hat jede Seite eine eigene Kopfzeile; Änderungen in der Kopfzeile einer geraden Seite betreffen nur gerade Seiten, und umgekehrt für ungerade. In geraden (linken) Kopfzeilen steht typischerweise der Hauptkapitelname linksbündig, in ungeraden (rechten) Kopfzeilen der Unterabschnitt rechtsbündig. Beide lassen sich über StyleRef automatisch befüllen — Überschrift 1 für gerade, Überschrift 2 für ungerade.

Für Bachelorarbeiten, die fast immer einseitig eingereicht werden, lohnt sich dieser Aufwand nicht. Für Masterarbeiten mit Druckauflage und Dissertationen gehört die Gerade/Ungerade-Trennung zum typografischen Standard.

Erste Seite anders

Für einfache Fälle — Titelblatt auf Seite 1, Rest als durchgängiger Hauptteil ohne weitere Abschnitte — reicht die Option »Erste Seite anders«. Sie verbirgt Kopf- und Fußzeile auf der ersten Seite des aktuellen Abschnitts. In der Registerkarte »Kopf- und Fußzeile« unter »Optionen« als Checkbox. Ab diesem Moment bleibt die erste Seite leer, ohne dass ein Abschnittsumbruch nötig wäre.

Für Arbeiten mit mehr Struktur — Titelblatt, Inhaltsverzeichnis mit römischer Zählung, Hauptteil mit arabischer Zählung, Anhang — reicht »Erste Seite anders« nicht. Dort sind Abschnittsumbrüche die saubere Lösung; »Erste Seite anders« wird zusätzlich für das Titelblatt in Abschnitt 1 verwendet, wenn das Titelblatt ohne Kopfzeile, der Rest von Abschnitt 1 (falls vorhanden) aber mit Kopfzeile erscheinen soll. Im Regelfall steht auf dem Titelblatt ohnehin allein, und Abschnitt 1 endet nach der ersten Seite.

Häufige Probleme und wie Sie sie lösen

Kopfzeile verschwindet nicht auf Titelblatt. Entweder fehlt der Abschnittsumbruch nach dem Titelblatt oder die Verknüpfung zwischen Abschnitt 1 und Abschnitt 2 ist nicht gelöst. Prüfen über Doppelklick in die Kopfzeile → Hinweis »Wie vorherige« suchen.

StyleRef zeigt den falschen Kapitelnamen. Meist eine Überschrift 1, die im Dokument außer der Reihe steht oder versehentlich ausgezeichnet wurde. Navigationsbereich (Strg + F → Überschriften) öffnen und die Hierarchie prüfen.

Seitenzahlen zählen doppelt oder versetzt. Abschnittsumbruch mit »Beginnen bei« auf einen Wert gesetzt, der nicht passt. Unter »Einfügen → Seitenzahl → Seitenzahlen formatieren« korrigieren. Mehr Details in Seitenzahlen ab Seite 3 in Word einfügen.

Kopfzeile ist zu nah am Text. Der Abstand wird unter »Layout → Seite einrichten → Layout« (oder dem kleinen Pfeil unten rechts der Gruppe »Seite einrichten«) gesetzt. Üblich: Kopfzeile 1,25 cm vom oberen Seitenrand, Fußzeile 1,25 cm vom unteren. Zu geringe Werte geraten in den nicht druckbaren Bereich mancher Drucker oder PDF-Exporte.

Fehlerbild: Kopfzeilen-Abstand zu klein — visueller Konflikt Vergleich zwischen einer fehlerhaften Seite und dem zugehörigen Dialog »Seite einrichten«. Links die Seitenansicht: Kopfzeile »Einleitung« steht direkt am Fließtext-Beginn — der visuelle Konflikt ist rot markiert. Rechts der Dialog »Seite einrichten« mit der Registerkarte Layout, in der die Felder »Kopfzeile« und »Fußzeile« beide auf 0,5 cm gesetzt sind, beide rot hervorgehoben. Daneben der Hinweis: Werte unter 1,0 cm geraten in den nicht druckbaren Bereich. Seitenansicht — Konflikt Einleitung 1. Einleitung Die folgende Arbeit untersucht … Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Kopfzeile zu nah am Text — visueller Konflikt zwischen »Einleitung« und »1. Einleitung« Dialog »Seite einrichten« — Layout Seite einrichten — Layout Vom Seitenrand Kopfzeile: 0,5 cm ⚠ zu klein Fußzeile: 0,5 cm ⚠ zu klein Empfohlen: • Kopfzeile: 1,25 cm vom oberen Rand • Fußzeile: 1,25 cm vom unteren Rand Werte < 1,0 cm geraten in den nicht druckbaren Bereich vieler PDF-Exporte.
Abbildung 5: Fehlerbild bei zu kleinem Kopf-/Fußzeilen-Abstand — Werte unter 1,0 cm geraten in den nicht druckbaren Bereich und führen bei vielen PDF-Exporten zu abgeschnittenen Kopf- oder Fußzeilen.

Zitat in Fußzeile erscheint als kryptischer Code. Wenn Sie versehentlich mit Strg + Alt + F (Fußnote einfügen) in der Kopf- oder Fußzeile gelandet sind und dort ein Zitat eingefügt haben, zeigt Word nicht den Beleg, sondern die Feldfunktion (z. B. { CITATION Sch24 \l 1031 }). Feld markieren, mit Umschalt + F9 zwischen Feldfunktion und Feldergebnis wechseln. Wenn das nicht hilft, Feld löschen und neu über »Einfügen → Zitat« einsetzen.

Typografische Feinheiten

Kopf- und Fußzeilen haben eigene Formatvorlagen, die über das Formatvorlagen-Andockfenster zentral anpassbar sind. »Kopfzeile« und »Fußzeile« sind die Standardnamen. Wer die Schriftgröße auf 10 pt reduzieren, die Schriftart auf die Fließtext-Schrift festlegen oder einen dünnen Trennstrich unter die Kopfzeile einfügen möchte, tut das einmal in der Formatvorlage — nicht in jeder einzelnen Kopfzeile. Letzteres ist verlockend schnell, führt aber bei mehreren Abschnitten zu visuellen Inkonsistenzen.

Zum Trennstrich: In der Kopfzeile Cursor setzen, über »Start → Absatz → Rahmen« entweder »Untere Rahmenlinie« oder ein individuelles Linien-Format wählen. Gängig sind 0,5 pt (dezent) oder 1 pt (deutlich); farblich Schwarz oder ein Grauton aus der Palette. Die Linie wiederholt sich automatisch auf allen Seiten, die dieselbe Kopfzeile teilen.

Zusammenfassung

Kopf- und Fußzeilen in Word hängen an drei Bausteinen: Abschnittsumbrüche zur Trennung von Titelblatt, Verzeichnissen, Hauptteil und Anhang; die Verknüpfungs-Option »Mit vorheriger verknüpfen« zur Steuerung, welche Abschnitte gemeinsam formatiert werden; und die Feldfunktion STYLEREF für den automatischen Kapitelnamen. Wer diese drei Werkzeuge beherrscht, bekommt eine Arbeit, deren Paginierung stimmt und deren Kopfzeilen sich automatisch mit dem aktuellen Kapitel ändern — eine Feinheit, die auffällt, ohne dass man sie benennen kann.

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